Kristina
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Meine Frisur ist locker, sobald ich mich auch nur leicht bewege, habe ich das Gefühl, als würde mir der aufgedrehte Haarknoten vom Kopf fallen. Habe ich eben die Haarnadeln nicht richtig festgesteckt? Zum fünften Mal taste ich nach den schmalen Spangen unter meinem Haar und versuche gleichzeitig, den Fragen der Journalistin zu folgen. Ich vermute, dass sie normalerweise mit Künstlern anderer Musikrichtungen spricht, da sie immer wieder auf ihre Notizen schaut und ihre Fragen klingen, als hätte sie auf die Schnelle gegoogelt, was Indie-Rock ist.
„Irgendwie habe ich abgespeichert, dass Indie-Rock-Musiker immer Karohemden tragen, aber von euch hat niemand ein Karohemd an?“
Johnny zieht sein Basecap vom Kopf und versteckt sein Gesicht hinter dem Schirm, in Bens Mundwinkeln zuckt es verdächtig und ich senke rasch den Kopf, was insofern praktisch ist, als dass ich endlich eine der Haarnadeln zu fassen bekomme.
Freddy erbarmt sich inzwischen der armen Journalistin. „Das ist ein altes Klischee.“ Ich kann das Lächeln in seiner Stimme hören, aber der Journalistin wird es wohl nicht auffallen. „Es gab und gibt natürlich die Bands mit den karierten Flanellhemden, aber inzwischen sind zum Glück auch Hoodies zugelassen.“
Ich bohre die Haarnadel wieder eng an meine Kopfhaut und blicke gerade rechtzeitig wieder auf, um zu sehen, wie Freddy an den Schnüren seines Kapuzenpullovers zieht.
„Karohemden tragen wir nur, wenn wir in so einen Hardcore-Indie-Rock-Club in Amerika gehen“, fügt Joshie so trocken hinzu, dass ich nicht sicher bin, ob die Journalistin die Ironie erkennt. Ihr Lachen wirkt entsprechend angestrengt. Wer hat die Ärmste nur zum Interview mit uns geschickt?
„Euer Bandname lässt einiges an Raum für Spekulation. Bezieht sich das auf euren Wunsch, vor irgendetwas wegzulaufen? Oder ist es das, was ihr den Fans mit eurer Musik versprecht, eine Flucht vor dem Alltag?“
Joshie sieht mich an, ich schaue zu Freddy, Johnny senkt den Blick. Es ist nicht so, als ob zum ersten Mal jemand nach unserem Bandnamen fragen würde, aber noch nie hat jemand uns gefragt, ob wir vor irgendetwas weglaufen. So direkt, dass wir alle uns ertappt fühlen. Als wir uns vor vier oder fünf Jahren zum ersten Mal im Jugendzentrum Fleet21 getroffen und zu jammen angefangen haben, ging es um nichts anderes als Musik. Woher wir kommen, was wir erlebt haben, spielte keine Rolle. Dabei ist es bis jetzt größtenteils geblieben. Dass Freddy uns vor zwei Jahren von der Krankheit seiner Mutter erzählt hat, ist eine Ausnahme in unserer Bandgeschichte, und es heißt nicht, dass ich das auch tun müsste. Es reicht, dass Joshie Bescheid weiß, für unsere Musik ist nicht wichtig, was passiert ist.
„Ah, ja. Aber Lampenfieber habt ihr keins mehr?“, fragt die Journalistin.
Offenbar hat einer der anderen ihre letzte Frage schon beantwortet, während ich in Gedanken war.
„Ein bisschen Aufregung gehört dazu. Besonders, wenn man neue Songs zum ersten Mal live spielt“, sagt Johnny. „Aber sobald man anfängt zu spielen, ist das wieder weg.“
Ein wissendes Nicken, die Journalistin streicht sich eine Strähne ihres schwarzen Haars hinters Ohr und sieht mich direkt an.
„Normalerweise bin ich für den Klassik-Sektor unseres Magazins zuständig. Könntet ihr euch vorstellen mit einem klassischen Orchester zusammenzuarbeiten? Habt ihr selbst vielleicht Wurzeln in der klassischen Musik?“
Sie weiß es! Mein Herz scheint für einen Augenblick stillzustehen.
Ich starre sie an, taste nach meinem aufgedrehten Haar, das nun wieder fest auf meinem Kopf sitzt, und würde am liebsten in einem Spiegel kontrollieren, ob mein Lidstrich noch da ist. Andererseits scheint meine Fassade mir wenig zu nutzen, wenn diese Frau mich trotzdem erkennt. Einatmen. Ausatmen. Jetzt bloß nicht in Panik verfallen.
„Darüber haben wir noch gar nicht nachgedacht. Es ist bestimmt cool, mal einen Song anders zu arrangieren. Aber im Moment sind wir mit unserem eigenen Sound sehr glücklich.“
Für den Fall, dass das unhöflich klang, lasse ich meinen Worten ein Lächeln folgen, dass die Journalistin ohne Weiteres erwidert, ehe sie wieder auf ihre Notizen schaut und sich räuspert. Sie rutscht auf ihrem Stuhl hin und her und ihre Stimme klingt noch unsicherer als bei der Frage nach den Karohemden.
„Vor Kurzem ist ein Foto aufgetaucht, das euch, Freddy und Kristina, in inniger Umarmung zeigt. Nicht wenige fragen sich, ob da mehr dahintersteckt.“
Freddy seufzt hörbar auf und die Falte zwischen seinen Augenbrauen zeigt deutlich, wie sehr ihn diese Frage nervt. Ich bin auch genervt, gleichzeitig jagt mir wieder einmal ein kalter Schauer über den Rücken, sobald ich an das Foto denke. Es muss jemand gemacht haben, als Freddy Joshie und mir vor dem Proberaum von seiner Mutter erzählt hat und ich ihn tröstend in den Arm genommen habe. Obwohl wir in den letzten Tagen viel darüber nachgedacht und diskutiert haben, können wir uns nicht erklären, woher das Foto stammt. Da war doch niemand zu sehen? Oder? Auch jetzt versuche ich, die Situation wieder zu memorieren, aber es bleibt dabei, dass ich mich nur an Joshie, Freddy und mich erinnern kann, und Johnny, der anschließend dazukam.
„Nein“, antwortet Freddy energisch. „Kris und ich sind gute Freunde, wie wir alle. Da nimmt man sich hin und wieder in den Arm.“
Der Journalistin schießt die Röte ins Gesicht und die restlichen Fragen bringt sie hastig hinter sich, bevor sie sich schließlich mit gesenktem Blick von uns verabschiedet.
Ben prustet los, sobald sie den Raum verlassen hat. „Ich hätte ja schon Bock, heute mal im Karohemd zu spielen, einfach so aus Prinzip. Kann man hier noch irgendwo shoppen gehen?“
Johnny lacht auf und macht mit Ben ein High-Five, aber Freddy schüttelt nur den Kopf.
„Wenn das eure einzige Sorge ist“, murmelt er, steht auf und schnappt sich eine Flasche Mate, die auf dem Tisch mit ein paar Snacks bereitsteht.
„Komm schon, du musst zugeben, dass das witzig war“, sagt Johnny, immer noch grinsend.
„Ja, total.“ Freddy trinkt einen großen Schluck. „Ihr habt gut lachen. Ihr müsst auch nicht seit zwei Wochen dauernd erklären, dass ihr keine Beziehung innerhalb der Band habt.“
Bens und Johnnys Lachen erstirbt. „Ja, okay. Das nervt. Aber hey, auf der Tour kann so viel passieren. Denen fällt auch bald wieder was anderes ein.“
Freddy wendet sich ab und verlässt den Raum. „Wer’s glaubt.“
Wir schauen uns verblüfft an, so eine Reaktion hätten wir von unserem Frontman nicht erwartet. Während Ben jedoch die Schultern zuckt und sich ein paar Snacks vom Tisch angelt, springe ich auf und laufe Freddy hinterher. Viele Optionen, wohin er gegangen sein kann, gibt es nicht. Ich finde ihn im Saal, wo der Bühnenaufbau so gut wie abgeschlossen ist. Gleich können wir mit dem Soundcheck beginnen.
Freddy steht, die Mate-Flasche in einer Hand neben dem Körper haltend, an die Transportbox mit dem Mischpult gelehnt und starrt vor sich hin. Obwohl der Saal jetzt zum Aufbau hell erleuchtet ist, scheint es, als ob ein Schatten auf Freddys Gesicht liegt. Ob es eine gute Idee ist, ihn anzusprechen? Rasch lasse ich meinen Blick über unsere Crew wandern, die Kabel verlegen und Transportboxen zur Seite rollen. Würden sie es komisch finden, wenn ich mich zu Freddy stelle? Glauben sie auch, dass da etwas zwischen uns ist?
So ein Quatsch. Unsere Crew ist cool. Wem, wenn nicht ihr sollten wir vertrauen können?
„Freddy? Ist alles okay?“ Er sieht mich nicht an, als ich vorsichtig meine Hand auf seine Schulter lege. „Ich hätte dich diese bescheuerte Frage gerade nicht allein beantworten lassen sollen. Tut mir leid. Vielleicht sollten wir Piet Bescheid geben, dass er die Presseleute nochmal brieft und wir diese Frage nicht mehr beantworten.“
Das hätten wir schon längst machen sollen. Freddy zuckt nur die Schultern.
„Ist jetzt eh schon zu spät.“
„Wie meinst du das?“
„Egal.“
„Nein, es ist nicht egal“, widerspreche ich. Im gleichen Augenblick wird mir klar, was der wahre Grund für Freddys Ärger sein muss. „Hast du Stress mit Judith deswegen?“
Seine Miene ist eine einzige Gewitterwolke, als er mich nun endlich ansieht, was mir eigentlich Antwort genug ist. Trotzdem nickt er. „Wir haben uns gezofft, kurz bevor ich gefahren bin. Ich habe gesagt, dass sie mir fehlen wird, und dann meinte sie auf einmal, ich hätte ja immerhin dich, während sie allein wäre.“
Ich schlucke. Das klingt nicht gut. Gleichzeitig verwirrt es mich. Ich kenne Freddys Freundin als gelassene und vertrauensvolle Person. Sie hat Freddy vertraut, als sie für ein Jahr nach Panama gegangen ist und wir zu unserer ersten Tour aufgebrochen sind. Und jetzt macht sie einen Aufstand wegen eines Fotos?
„Tut mir leid“, sage ich und will aus einem Reflex heraus, wieder meinen Arm um seine Schulter legen, halte mich dann aber doch zurück. Wir müssen ja nicht unbedingt riskieren, dass das jemand in den falschen Hals bekommt. „Habt ihr seitdem nochmal gesprochen?“
„Ja, schon.“ Freddy leert seine Flasche. „Wir haben uns auch versöhnt. Fühlt sich trotzdem kacke an, wenn diese Frage kommt. Für die ist es nur ein kleiner Teil vom Interview, aber die machen sich keinen Kopf darüber, dass das unser verdammtes Privatleben ist, in dem sie da rumwühlen.“
Und wie tief sie noch wühlen würden, wenn sie nur ein bisschen mehr wüssten! Der forschende Blick der Journalistin eben … Hatte sie wirklich einen Verdacht? Mir wird ganz flau im Magen und ich würde mich gern in einer der geräumigen Transportboxen verkriechen. Wenn das nur helfen würde. Aber jetzt bleibt wohl nur noch der Angriff nach vorn.
„Für die machen wir es nicht“, sage ich. „Es geht um die Musik, oder? Und die feiern wir heute Abend mit unseren Fans. Deal?“ Ich halte ihm die offene Hand hin.
„Deal.“ Freddy schlägt ein. „Und um den Rest soll Piet sich kümmern.“
Das erste Konzert unserer Club-Tour ist ein grandioser Auftakt. Das Publikum feiert unsere neuen und alten Songs und wir stehen hinterher noch ewig im Foyer des Clubs, um mit den Fans zu reden und Fotos zu machen.
Als ich endlich in meinem AirBnB im Bett liege, ist es weit nach Mitternacht, und ich bin froh, dass mein Zug nach Nürnberg nicht ganz so früh geht. Leider beschert mir dieser Gedanke keinen gnädigen Schlaf, sondern eher ungeduldiges Wachbleiben.
Noch zehn Stunden bis zum Wiedersehen mit Noah.
Zehn Stunden, um noch einmal kontrolliertes Atmen zu üben. Zehn Stunden, um zu beten, dass ich in seiner Gegenwart keine Panikattacke bekomme. Dreimal habe ich eine Nachricht an ihn begonnen, in der ich ihn bitte, einen anderen Ort als das Hotel für den Klavierunterricht zu suchen. Dreimal habe ich die Zeile Buchstabe für Buchstabe wieder gelöscht.
Nicht weil ich plötzlich keine Angst mehr hätte. Aber der Unwille, ihm erklären zu müssen, warum ich ihn nicht im Hotel treffen möchte, ist überraschenderweise größer.
Irgendwann muss ich doch eingeschlafen sein, denn als mein Handywecker klingelt, fahre ich aus einem wirren Traum hoch und muss mich erst einmal orientieren. Ich reibe mir den Schlaf aus den Augen und entdecke eine neue Nachricht, bei der mein Herz einen verräterischen Hüpfer macht.
Bin unterwegs. Bis gleich.
Ohne mich gegen ein vorfreudiges Grinsen wehren zu können, mache ich mich fertig und laufe zum nahegelegenen Bahnhof.
Ich jetzt auch, antworte ich Noah, als ich mich in einer Vierersitzgruppe auf das blaue Polster fallen lasse. Ob er schon in Nürnberg angekommen ist und gleich im Hotel eincheckt? Es wäre schon gut, wenn wir nicht gleichzeitig dort ankommen. Warum habe ich vorher nicht darüber nachgedacht? Jetzt ist es zu spät.
Ich setze meine Kopfhörer auf und starte das Klavierkonzert von Beethoven, dessen vertraute Klänge mich sofort wieder ruhig atmen lassen. Das gleichmäßige Rattern des Zuges tut sein Übriges. Alles ist gut.
Bis ich zwei Mädchen entdecke, die auf der anderen Seite des Waggons sitzen und immer wieder zu mir herübersehen. Sie tuscheln, schauen immer wieder auf ihre Smartphones, dann wieder zu mir. Es ist eindeutig, dass sie mich erkannt haben, auch wenn ich ungeschminkt bin und meine Haare nicht zu den üblichen Knoten aufgedreht sind, die ich sonst in der Öffentlichkeit trage. Ich lächle den Mädels zu, woraufhin diejenige, die am Gang sitzt, fast erschrocken die Augen aufreißt und rasch zu ihrer Freundin sieht. Wieder wird getuschelt.
Haben sie etwa Angst vor mir? Ich sehe aus dem Fenster, grüne Felder ziehen vorbei, und ich behalte das Lächeln auf den Lippen. Das Allegro moderato untermalt die Fahrt, auch wenn es etwas braucht, bis ich die Schwingungen des Zuges mit den Achteln der Musik in Einklang bringen kann.
Der Zugbegleiter kommt, ich halte ihm mein Ticket entgegen und er geht weiter. Ich will mich schon abwenden, doch plötzlich stehen die beiden Mädchen neben meiner Sitzgruppe. Von einem Bein auf das andere tretend stehen sie im Gang und sehen mich an, offenbar zu schüchtern, um ein Gespräch zu beginnen.
Na gut, dann fange ich eben an. „Hi“, sage ich und hänge meine Kopfhörer um den Hals.
Die linke der beiden, blond und etwas pummelig, sinkt vor offensichtlicher Erleichterung ein paar Zentimeter in sich zusammen, während sich ein Lächeln auf ihrem Gesicht ausbreitet. Ihre Freundin, die vorher am Gang gesessen hat, fasst sich ein Herz und erwidert meine Begrüßung.
„Hi. Du bist doch Kristina von Escape, oder?“
„Ja, bin ich. Und wer seid ihr?“
Wieder sehen sie mich nur an, als wären sie überrascht darüber, dass ich nach ihren Namen frage.
„Marie“, sagt die Blonde schließlich.
„Jana.“
„Dürfen wir ein Foto mit dir machen?“ Marie kommt einen Schritt näher auf mich zu.
Besonders fotogen fühle ich mich im Moment nicht, was weniger an meinem fehlenden Make-Up als mehr an meinem offenen Zopf liegt. Es gibt nur sehr wenige Fotos von mir ohne die aufgedrehten Haare, und das ist gut so. Aber Marie und Jana sehen mich so freundlich an, dass ich ihnen ihre Bitte nicht abschlagen kann.
Also rutsche ich in die Mitte des Sitzes, sodass die beiden rechts und links von mir Platz finden. Ich lege meine Arme um ihre Schultern, Jana streckt ihren Arm mit dem Handy aus und macht ein Foto.
„Danke“, sagt sie, als sie wieder aufstehen.
„Klar, gern.“
„Das Konzert gestern war richtig cool“, sagt Marie mit roten Wangen.
„Ihr wart da?“, frage ich überflüssigerweise. „Cool. Uns hat es auch richtig Spaß gemacht. Hab ihr einen Lieblingssong?“
„Trust“, sagt Jana, während Marie gleichzeitig „And Action“ sagt, sodass es zusammen ein bisschen wie Antruction klingt. Zumindest Janas Antwort überrascht mich wenig, mit ihrem Lieblingssong von uns ist sie nicht allein.
„Bist du eigentlich wirklich mit Freddy zusammen?“, fragt sie unvermittelt.
Ich kann mir das Seufzen nicht verkneifen und vermutlich verrutscht mein professionelles Lächeln etwas. Da hilft es auch nicht, dass Marie die Frage ihrer Freundin offenbar peinlich ist, und sie ihr den Ellbogen in die Rippen stößt.
„Nein, wir sind nur gute Freunde“, wiederhole ich Freddys Antwort von gestern. „Und es wäre lieb, wenn ihr das Gerücht nicht weitertragen würdet.“
Nun schießt auch Jana die Röte ins Gesicht. „Klar. Sorry.“
„Schon okay.“ Die beiden sehen mir nicht so aus, als würden sie wilde Geschichten im Internet verbreiten, aber sicher sein kann ich natürlich nicht. Wir quatschen noch eine Weile, in der Jana und Marie zunehmend ihre Scheu verlieren. Trotzdem bin ich froh, dass sie nicht mit mir bis nach Bamberg fahren, sondern bereits in Fürth aussteigen. Auf eine Begleitung bis zum Hotel kann ich gut verzichten.
Je näher ich der Adresse komme, die Noah mir genannt hat, desto schneller schlägt mein Herz. Wir haben nicht viel geschrieben in den letzten Tagen, nur, was nötig war, um Ort und Zeit dieser Klavierstunde festzumachen. Alles voll professionell. Durch die Proben und die Termine rund um den Tourauftakt habe ich sogar weniger auf Noahs Social Media Profile geschaut.
Das nervöse Ziehen in meinem Bauch hat sich jedoch festgesetzt und wird mit jedem Schritt stärker. Und obwohl es normal wäre, wenn es ein Vorbote einer Panikattacke wäre, spüre ich deutlich, dass die Ursache heute eine andere ist.
Bin da, tippe ich, als ich vor dem Hotel stehe.
Nur eine Sekunde später kommt Noahs Antwort.
Super. Komm zum Eingang von der Tiefgarage. Jayden holt dich in zwei Minuten ab.
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